Unterricht
Ab dem vollendeten vierten Lebensjahr - Eingangs- und Beobachtungsstufe - bis zum 12. Schuljahr können SchülerInnen unsere Schule besuchen. Die jüngsten Kinder, Mädchen und Jungen im Alter von 4-7 Jahren, befinden sich in der Eingangs- und Beobachtungsstufe.

Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf werden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet.
Es erweist sich als förderlich für die emotionale und soziale Entwicklung, wenn die Schülerinnen und Schüler sich in der Akzeptanz und Auseinandersetzung mit ihren verschiedenartigen Auffälligkeiten, ihren Schwächen, aber auch Fähigkeiten gegenseitig ergänzen, unterstützen und helfen können. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler durch ihre individuell unterschiedlichen geistig-seelischen und leiblichen Ausdrucksmöglichkeiten – unabhängig von der Klassifizierung ihres Förderbedarfs – im gemeinsamen Erziehungs- und Unterrichtsprozess gegenseitig wesentlich fördern können.
Die SchülerInnen bleiben von der ersten bis zur zwölften Klasse in einem
Klassenverband. Während der ersten acht Jahre unterrichtet sie eine Klassenlehrerin oder
Klassenlehrer.
Diese/r erteilt den Hauptunterricht, der als
„Epochenunterricht“ gegeben wird.
Ein wesentlicher Teil des Hauptunterrichts ist neben dem Lernteil der
rhythmische Teil.
Hier werden insbesondere durch gezielte Übungen Bewegung und
Sprache geübt. Später begleiten Gesten den Sprachenstrom und dann entwickeln
sich aus kleinen Gedichten größere Balladen bis hin zu Theaterspielen.
Ein Höhepunkt im Schulleben ist das Spiel der achten Klasse.
Ab der 9. Klasse gewinnen praktische Fächer wie Werken, Handarbeit und Hauswirtschaft immer mehr an Bedeutung. Die 11. und 12. Klasse werden als Werkstufe geführt.